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Studie: Aktuelle Planung der EVU stellt Energiewende fundamental in Frage

Als "Quasi-Monopolist" betreiben die regionalen Energieversorger (dies beinhaltet auch die Stadtwerke), unter strengen Auflagen der Bundesnetz Agentur, ihre Netze. Während der letzten Dekade wurden zum Vorteil der Endverbraucher (das sind wir alle, die Privathaushalte, aber auch die Industrien) die wirtschaftliche Effizienz dieser Betriebe auf harte Proben gestellt. Dies führte zu Massnahmen, die mit Personalverknappung, Netzstruktur Vereinfachung und zentralen Betriebsüberwachungsstellen (Leitwarten) primär die Kosten adressierte. Mit der aufkommenden Smart Grid Ära sollen nun genau diese Betriebe in Investition's "Vorleistungen" gehen. Da verwundert es nicht wirklich, dass diese EVU´s nicht auf dem Fahrersitz des Smart Grid Zuges Platz nehmen. Ich denke wir sind alle gut beraten wenn man den hier gescholtenen EVU´s aufzeigt, wie das wirtschaftliche Risiko einer Investition in Smart Grid oder auch die betrieblichen Herausforderungen die mit der Netzevolution einhergeht, besser abzuschätzen ist bzw. wie man dies abschwächen kann.

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Jens Kammerer | 07.09.2012 15:37